In der Küche können Sie viel Energie sparen, ohne dass der Geschmack darunter leidet. Die wichtigsten Tipps zum Thema Kochen und Backen:

drucken nach oben

Kochen auf dem Herd

Der richtige Topf:

Benutzen Sie immer Töpfe und Pfanne, die genau auf die Kochplatte passen. Der Boden sollte glatt und eben sein, damit die Wärme optimal übertragen wird.

Immer mit Deckel:

Benutzen Sie beim Kochen immer einen gut schließenden Deckel und öffnen Sie ihn so wenig wie möglich. Bei jedem „Topfgucken“ entweicht Wärme in die Luft und sie brauchen sehr viel mehr Energie. Sinnvoll sind daher Glasdeckel.
 
Möglichst wenig Wasser:

Je weniger Flüssigkeit Sie benutzen, desto weniger Energie ist nötig, um es zum Kochen zu bringen.

Früher abschalten:

Schalten Sie den Herd schon frühzeitig ab. Ceranfelder oder Kochplatten aus Gusseisen liefern genug Restwärme, damit das Essen fertig wird.

Schnellkochtopf:

Speisen mit langer Gardauer bereiten Sie am besten im Schnellkochtopf zu. So sparen Sie Strom und Zeit.

 

Kochen mit Erdgas:

Am sparsamsten sind Gasherde. Sie haben nur etwa die Hälfte des Energieverbrauchs von Elektroherden. Denn sofort mit dem Anzünden ist die gewünschte Wärme verfügbar und sie lässt sich auch genau dosieren.

 

 

 

Kochen mit dem Backofen

Nur bei großen Mengen:

Braten Sie nur Fleischstücke über 1 Kilogramm im Backofen. Für kleinere Mengen ist die Kochstelle sparsamer.

Vorheizen vermeiden:

In vielen Rezepten steht, dass der Backofen vorgeheizt werden sollte. Das ist aber nur bei empfindlichen Teigen nötig. Bei den meisten Speisen können Sie aufs Vorheizen verzichten.

Tür geschlossen halten:

Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig, damit keine Wärme verloren geht.

Mehrere Ebenen nutzen:

Braten und backen Sie mit Umluft auf bis zu vier verschiedenen Ebenen gleichzeitig. So können Sie sogar unterschiedliche Gerichte zubereiten. Auch komplette Menüs mit Gemüse, Beilage und Fleisch können Sie gleichzeitig garen und so die Energie optimal ausnutzen.

Früher abschalten:

Nutzen Sie die Nachwärme des Backofens, indem Sie ihn frühzeitig vor Ende der Back- bzw. Garzeit abschalten.

Eingebaute Mikrowelle:

Ist im Backofen eine Mikrowelle eingebaut, können Sie Strom und Zeit sparen, wenn Sie beide gleichzeitig benutzen.

 

 

Küchen-Kleingeräte

Mikrowelle:

Um Speisen aufzutauen, aufzuwärmen oder kleine Portionen zu garen, ist die Mikrowelle schneller und energiesparender als der Herd oder der Backofen. Denn die Mikrowelle erhitzt nur das Essen und nicht das Gefäß. Wichtig: Nutzen Sie immer geeignetes Mikrowellenkochgeschirr und decken Sie die Speisen ab, damit sie nicht austrocknen. Bei mehr als zwei Portionen sollten Sie den Herd bevorzugen.

Kaffeemaschine:

Im Vergleich zum Elektroherd verbraucht die Kaffeemaschine nur die Hälfte der Energie. Sie schalten sich nach dem Brühen automatisch ab. Um den Kaffee warm zu halten, bietet sich eine Thermoskanne an.

Wasserkocher und Eierkocher:

Der elektrische Wasserkocher ist schneller und viel effizienter als der Herd. Denn die Energie wird nur ins Erhitzen des Wassers gesteckt, weder Kochplatte noch Topf müssen mit aufgewärmt werden. Genauso verhält es sich mit dem elektrischen Eierkocher. Wichtig: Entkalken Sie die Geräte regelmäßig mit Essigessenz, um ihre Lebensdauer zu erhöhen und Energie zu sparen.