Nach wie vor ist die Glühlampe die meistverwendete Lichtquelle, obwohl sie nur fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht umwandelt. Besser eignen sich andere Lampentypen. Sie verfügen über eine lange Lebensdauer und sparen eine Menge Strom. Eines ist daher sicher: Die Zukunft gehört den LEDs.

 

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Lichtquellen richtig nutzen

Tageslicht nutzen:

Richten Sie Ihr Zuhause so ein, dass Sie möglichst viel Tageslicht nutzen können. Umso weniger künstliches Licht ist nötig.

Passende Beleuchtung:

Nutzen Sie die Lampen dort, wo sie auch benötigt werden, z.B. am Arbeitsplatz oder an der Treppe. Verzichten Sie auf indirekte Umgebungsbeleuchtung, etwa durch Deckenfluter.

Helle Umgebung:

Halten Sie Wände, Decken und Fußböden glatt und in einer möglichst hellen Farbe, so dass sie das Licht reflektieren. Während eine helle glatte Wand etwa 80 Prozent des Lichts zurückwirft, schlucken dunkle Vorhänge fast die Hälfte.

Lampen abschalten:

Wenn Sie einen Raum verlassen, sollten Sie das Licht abschalten. Beachten Sie aber, dass Energiesparlampen beim Einschalten abgekühlt sein müssen, da sich sonst ihre Lebensdauer verkürzt: Daher sollten Sie Lampen eingeschaltet lassen, wenn die Leuchtpause nur einige Minuten betragen würde.

Bewegungsmelder:

Bewegungsmelder sind vor allem für selten benutzte Räume wie Keller und Dachboden, aber auch z.B. für den Garten sinnvoll: Sobald über einen bestimmten Zeitraum keine Bewegung mehr registriert wird, schaltet sich das Licht automatisch aus.

 

 

Tipps für den Lampenkauf

Licht statt Watt kaufen:

Auf der Verpackung ist die Angabe der Helligkeit in Lumen zu finden. Zur Orientierung: 60-Watt-Glühlampen leuchten etwa mit 600 Lumen. Die Watt-Zahl wird hingegen immer unwichtiger: Moderne Sparlampen können mit einem Fünftel der Strommenge für ähnliche Helligkeit sorgen.

Auf Qualität achten:

Wer Energiesparlampen kauft, sollte Billigprodukte vermeiden. Diese leuchten oft nur bis zu 2.000 Stunden, Markenlampen dagegen bis zu 20.000 Stunden. Energiesparlampen lohnen sich übrigens auch, wenn das Licht häufig ein- und ausgeschaltet wird, etwa in Treppenhäusern. Denn qualitativ gute Produkte weisen eine Vorheizung der Elektroden auf und eignen sich auch bei kurzen Beleuchtungszeiten.

Licht und Farbe:

Bei Glühlampen ist die Eigenfarbe des abgestrahlten Licht stets gleich. Energiesparlampen haben verschiedene Lichtfarben: die Platte reicht von "tageslichtweiß" bis "extra-warmweiß". Energiesparlampen mit der Bezeichnung "extra-warmweiß" oder "warmweiß" entsprechen von der Lichtfarbe her am ehesten einer herkömmlichen Glühlampe. Sie sind für die gemütliche Beleuchtung von Wohnräumen geeignet. Arbeitsplätze sind mit "neutralweiß" passend ausgeleuchtet.

Richtig entsorgen:

Alle alten Entladungslampen wie Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen) sind Sondermüll und müssen bei den örtlichen Wertstoffhöfen entsorgt werden.